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13. Mai 2010

Mein Weg zu meinem Hobby Sonnenuhren

Sortiert unter: Sonnenuhr Forum — Schlagwörter: — Arnold Zenkert @ 09:32

Arnold Zenkert, der bekannte Autor des Buches “Faszination Sonnenuhr”, das mittlerweile zum Standardwerk des Sonnenuhrfreunds anvanciert ist, schreibt für unseren Blog:

Ein Hobby kannte man in den 1930er Jahren noch nicht. Man hatte ein Steckenpferd, eine Lieblingsbeschäftigung oder eine “verrückte Idee”. Oft wird man gefragt, wie man dazu kam, bereits als Schüler sich mit irgendwelchen Dingen näher zu befassen und davon einfach nicht mehr los zu kommen. Für Mancheinen wurde daraus der Beruf.
Oft war es ein Buch, ein Denkanstoß durch den Lehrer, ein Mitschüler, ein Erlebnis. Oft kann man es auch nicht mehr nachvollziehen. So habe ich mich gefragt, wie ich zu den Sonnenuhren gekommen bin. In meiner 5000 Einwohner zählenden nordböhmischen Kleinstadt mit ihrer weltbekannten Glasindustrie stand eine prachtvolle 1720 erbaute barocke Kirche mit einer großen, schmucklosen Sonnenuhr mit römischen Ziffern. (mehr…)


Die Sternwarte auf den Ebenbergen

Sortiert unter: Sonnenuhr Forum — Schlagwörter:, — Arnold Zenkert @ 07:47

 

In der Bürgel-Gedenkstätte Potsdam: R. Kollar, A. Kunert und A.Zenkert (v. re.).

In der Bürgel-Gedenkstätte Potsdam: R. Kollar, A. Kunert und A.Zenkert (v. re.).

zu dem sehr guten Blog Radebeul – eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und auch interessanten Sonnenuhren von G. Behnsch möchte ich eine Ergänzung schreiben. Bei Radebeul muss man die Sternwarte und seinen Schöpfer Rüdiger Kollar unbedingt erwähnen:

Fährt man mit der Bahn von Berlin nach Dresden, eröffnet sich bei Weinböhla mit den Höhen und Weinbergen eine völlig neue Landschaft, die irgendwie an Italien erinnert. Schmucke Häuser, Türmchen und eine Sternwarte mit der großen Kuppel des Planetariums ziehen vorüber. Wer Radebeul erwähnt, muss neben Schloss Wackerbarth und den Villen auch die “Adolph- Diesterweg-Sternwarte” mit seinem Planetarium erwähnen, eine Einrichtung, die ausschließlich der Popularisierung der Astronomie sowie dem Schulunterricht dient. Man kann diese Einrichtung als die beste dieser Art unter den etwa 35 Planetarien in der ehemaligen DDR bezeichnen. Wer die Verteilung betrachtet, wird feststellen, dass sie oft in großen Städten fehlen, aber in kleineren Städten zu finden sind. Seit Anfang der 1960er waren es Astronomielehrer, Amateurastronomen und Astro-Enthusiasten, die oft unter großen Schwierigkeiten und mit einer zähen Ausdauer diese Einrichtungen geschaffen haben. (mehr…)


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