HORA Lux – Sonnenuhr mit innerer Uhr

Kollidiert Ihre innere Uhr mit dem frühen Arbeitsbeginn oder dem späten Feierabend? Bringt die halbjährliche Zeitumstellung Ihren Körper durcheinander? Wenn ja, dann leben Sie besser nach der Sonnenzeit!

Denn die innere Uhr des Menschen wird am stärksten durch die Veränderungen der Farbe und Intensität des Sonnenlichts beeinflusst. Die innere Uhr reguliert die menschliche Körpertemperatur, den Blutdruck und die Hormonausschüttung. Sie legt individuell fest, welche Tageszeiten der Mensch für Mahlzeiten, Sport oder Liebe bevorzugt und wie und wann er schläft. Drei US-Forscher haben ergründet, wie die innere Uhr funktioniert und erhielten dafür 2017 den Medizin-Nobelpreis.

Lux vita est - Licht ist Leben. Die HORA Lux ist die erste Sonnenuhr, die den Zusammenhang zwischen der Sonnenzeit und der inneren Uhr des Menschen beleuchtet. Bringen Sie Ihre innere Uhr mit der Sonnenzeit in Einklang. Sie werden sehen, dass Sie tagsüber wacher und besser gelaunt, leistungsfähiger und seltener krank sind!

HORA Lux – Sonnenzeit oder Sommerzeit?

Noch bis ins 19. Jahrhundert bestimmte die Sonnenzeit den Tagesablauf der Menschen. Man stand zur Morgenröte auf. Mittag war, wenn die Sonne am höchsten stand und mit Einbruch der Nacht legte man sich zum Schlafen. Doch die Erfindung der Eisenbahn bedingte einheitliche Fahrpläne und führte 1884 zur Einteilung der Welt in 24 Zeitzonen. Die örtliche Sonnenzeit war nicht mehr praktikabel. Seitdem wird unser Tagesablauf von der Armbanduhr diktiert, die gesetzliche und die innere Zeit driften auseinander. Besonders die halbjährliche Zeitumstellung von der Normalzeit zur Sommerzeit und zurück macht vielen Menschen zu schaffen. Auch wenn es nur eine Stunde ist, bringt sie die biologischen Funktionen aus dem Gleichgewicht. So können der Stoffwechsel gestört, das Herzinfarktrisiko erhöht und Depressionen ausgelöst werden.

Die Sonnenuhr ist der wahre Rhythmusgeber unserer inneren Uhr, die sich mit dem täglichen Sonnengang und dem damit verbundenen Wechsel von Tag und Nacht synchronisiert. Auf der Sonnenuhr ist der wahre Mittag (= 12 Uhr Sonnenzeit) auch tatsächlich die Mitte des Tages und und symmetrisch zum Sonnenauf- und untergang. Anders verhält es sich mit der Zeit auf der Armbanduhr. Sie bezieht sich auf den Zeitzonenmeridian der mitteleuropäischen Zeit, der 15° östlich von Greenwich liegt. Je mehr man sich nach Westen von ihm weg bewegt, desto später findet der wahre Mittag, der Tageshöchststand der Sonne, statt. In Köln ist die Mittagsverspätung während der Sommerzeitperiode durchschnittlich 1h32min, in Paris bereits 1h51min und in Madrid sogar 2h15min. Kein Wunder, dass die Franzosen gerne erst gegen 9 Uhr frühstücken und die Spanier nicht vor 14 Uhr zu "Mittag" essen.

Mit der HORA Lux und ihrer Anzeige der wahren Sonnenzeit können Sie Ihren eigenen inneren Rhythmus entlang des Sonnenlaufs entdecken. Sie hilft Ihnen, Ihre Körperfunktionen in Einklang mit der naturgegebenen Änderung des Sonnenlichts zu bringen. Wer danach lebt, lebt gesünder!

HORA Lux – astronomischer Zeitmesser

Das Zifferblatt der HORA Lux stellt die Lichtverhältnisse der wahren Sonnentage auf gedachten Kreisen zu unterschiedlichen Jahreszeiten da. Der Kreis der Tagundnachtgleiche zum Frühlingsanfang (20./21. März) bzw. zum Herbstanfang (22./23. September) ist eingezeichnet. Zur Tagundnachtgleiche geht die Sonne um 6 Uhr Sonnenzeit im Osten auf. Noch vor Sonnenaufgang tritt die Morgendämmerung ein und das erste Sonnenlicht verfärbt sich orangefarben bis rot. Die physikalische Ursache der Morgenröte ist die Streuung des Lichts in der Erdatmosphäre. Die Moleküle von Luft und Wasserdampf streuen das kurzwellige blaue Licht stärker als das rote. In Horizontnähe überwiegen wegen des längeren Weges des Lichts durch die Atmosphäre die rötlichen Töne. Mit wachsender Sonnenhöhe nimmt der Blauanteil zu, das Licht erscheint zunächst weiß und geht dann in das typische Himmelsblau über. Zum wahren Mittag erreicht die sogenannte Farbtemperatur ihren höchsten Wert. Die Farbtemperatur ist ein Maß, das dem Farbeindruck des Lichts entspricht. Bis zum Sonnenuntergang um 18 Uhr nimmt die Farbtemperatur und damit der Blauanteil im Sonnenlicht wieder ab. Spätestens zum Ende der astronomischen Dämmerung, wenn die Sonne mehr als 18° unter den Horizont sinkt, ist kein Sonnenlicht mehr sichtbar.

Von der Tagundnachtgleiche nach außen sind die Tage im Sommer und Frühling auf dem Zifferblatt dargestellt. Die lichten Tage von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang werden immer länger bis zum längsten lichten Tag zur Sommersonnenwende am 20./21. Juni ganz außen. Von der Tagundnachtgleiche nach innen hin werden die lichten Tage im Herbst und Winter immer kürzer bis zum innersten Kreis zur Wintersonnenwende am 21./22. Dezember, an der der lichte Tag am kürzesten und die Nacht am längsten ist. Die auf dem Zifferblatt der HORA Lux dargestellten Farben des Lichts entsprechen der Farbtemperatur. Diese leitet sich aus der Sonnenhöhe ab, die für jede Minute und jeden Tag im Jahr für mittlere Breitengrade (50°N) berechnet wurde. Dabei wurde von idealen Verhältnissen ausgegangen, die sich natürlich in der Realität nicht immer wiederfinden werden.

Die Sonnenzeitskala wurde auch für 50°N berechnet. Innerhalb Deutschlands kann die HORA Lux mit ausreichender Genauigkeit verwendet werden. Richten Sie die HORA Lux einfach mit dem mitgelieferten Kompass nach Norden aus, dann zeigt die Sonnenuhr bei Sonnenschein die Sonnenzeit an.

HORA Lux – Taktgeber der inneren Uhr

Auf dem Zifferblatt der HORA Lux ist um den Kreis der Tagundnachtgleiche die innere Uhr des Menschen mit den Zeitpunkten der einsetzenden Körpervorgänge dargestellt. Die innere Uhr lässt zum Beispiel nachts den Blutdruck sinken und den Atem flacher werden. Zugleich startet sie die nächtlichen Reparatur- und Erholungsprogramme. Daher sind Körper und Geist nachts nur schlecht zum Arbeiten zu bewegen. Schichtarbeiter kennen das Problem: den absoluten Tiefpunkt erreicht unsere Leistungskurve zwischen 2 und 4 Uhr nachts. Wir sehen nicht gut, können uns kaum konzentrieren, der Kreislauf flattert. Gegen Morgen wendet der Körper sich wieder den Herausforderungen der Außenwelt zu, die Leistungskurve steigt. Von 10 bis 12 Uhr vormittags und gegen 17 Uhr am Nachmittag sind die meisten Menschen am produktivsten. Gegen 14 Uhr hingegen fühlen sich ziemlich viele schlapp.

Die innere Uhr wird in der Chronobiologie als zirkadianer (circa (lat.) = um …herum, dies (lat.) = Tag) Rhythmus bezeichnet. Ein Zyklus dauert von Natur aus eigentlich 25 Stunden, also "ungefähr einen Tag". Dass wir uns auf 60 Minuten weniger beschränken, liegt vor allem an der Sonne. Ihr Licht sorgt dafür, dass unser interner Zeitmesser mit dem 24-Stunden-Takt einer Erdumdrehung, dem wahren Sonnentag, synchronisiert wird: Das Sonnenlicht gibt der inneren Uhr den Impuls, die zur Tageszeit passenden Körpervorgänge in Gang zu setzen.

Menschen ticken nicht alle gleich. Es gibt ausgeprägte Frühaufsteher, sogenannte "Lerchen", die abends entsprechend zeitig ins Bett gehen. "Eulen" dagegen sind noch bis spät in die Nacht leistungsfähig, müssen aber dafür morgens länger schlafen. Auch kommt es im Laufe des Lebens zu Veränderungen, so sind Kinder in aller Regel recht frühe Chronotypen, werden dann im Laufe der Teenagerjahre immer später, bis sich der Trend etwa ab dem 20. Lebensjahr wieder umkehrt. Zwischen diesen extremen Chronotypen existieren alle denkbaren Zwischenformen. Insgesamt aber sollten wir auf die Sonne sowie den eigenen Körper hören und, wenn möglich, unsere Schlafgewohnheiten an die Jahreszeit anpassen.

Chronobiologen empfehlen folgerichtig die Zeitumstellung abzuschaffen und die Normalzeit ("Winterzeit") beizubehalten. Ideal fänden sie allerdings die Sonnenzeit, denn sie allein ist für die innere Uhr maßgebend. Mit ihr finden Sie zu Ihrer natürlichen Balance zurück. Die HORA Lux ist dafür die perfekte Partnerin.

Die HORA Lux ist bald in einer limitierten Serie in unserem Sonnenuhr-Shop erhältlich. Reservierung werden schon jetzt angenommen.