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Lieber Herr Heller und lieber Roland (wir kennen uns schon sehr lange),

Dank Rolands Hinweis habe ich heute den Maintower-Beitrag vom 7.11. gesehen und dann Roland Hora Lux Märchen im Blog hier gelesen. Ich wollte Ihnen (Euch) beiden mitteilen, wie sehr mich beides - der Beitrag und das Märchen berührt hat und mir so sehr aus der Seele spricht. Das schreibe ich, weil ich ja mal die technikfreien Sternenführungen in der Rhön entwickelt habe und den Sternenpark Rhön iniitiert habe. D.h., ich bin ja wirklich viel in der Nacht unterwegs und die Dunkelheit mit ihren Gestirnen und die Astronomie lässt auch meine Augen leuchten. Gleichzeitig bin ich aber auch Nachtschützerin von Kopf bis Fuß und arbeite haupt- und ehrenamtlich daran, die Lichtverschmutzung zu reduzieren. Sternenführungen sind ein Bereich, um Menschen die natürliche Dunkelheit erleben zu lassen und den Sternenhimmel - so wie in die Menschen vor uns in Bilder eingeteilt haben - zu zeigen. Die Menschen haben komplett den Bezug verloren - zu den natürlichenb Abfolgen in der Natur (hell, dunkel) und den Sternenhimmel. Und jetzt komme ich zum Punkt. Ich mache dafür zu einem gewissen Teil die Sommerzeit verantwortlich. Trotz der schönen Jahreszeit kann man sie nicht sehen, weil man ins Bett muss, obwohl es noch hell ist. Wir können keine Sternenführung in den Sommerferien auf Freizeiten machen - weil es zu spät dunkel wird. Und auch für uns Sternenführer ist es hart, bis nach 23 h warten zu müssen. Für mich ist die Sommerzeit - natürlich auch wegen der gesundheitlichen und anderen Gründe - am allermeisten aus diesem Grund furchtbar. Sie ist aus meiner Sicht ein massives kulturelles Desaster. Das sollte irgendwie mehr in den Fokus kommen. Aber eine schöne Sache noch: Auf Ständen bastle ich oft ganz simple Sonnenuhren mit Kinder. Sie sind davon total begeistert. Währen sie die Vorlage ausmalen und kleben, stellt Dr. Igel Fragen, die auf den Schutz der Nacht abzielen. Durch den Beitrag und Rolands Märchen wird die Bastelaktion nun ergänzt um das Märchen und Hora Lux, die ich mir bestelle. Insofern bin ich wieder mal Dir, lieber Roland, unendlich dankbar und Ihnen auch, lieber Herr Heller. Ich hoffe, dass wir uns mal im Sternenpark Rhön sehen und ich werde vorschlagen, dass dieser eine Sonnenuhr von Ihnen bekommt, wenn auf der Wasserkuppe neu gebaut wird. Herzliche Sonnen- und Sterngrüße Sabine